Job & Karriere

ADAC entdeckt Elbe-Elster mit PS-starken Wagen

Herzberg/Mühlberg. Fast glaubte man, die Motoren der Oldtimer und Sportwagen schnurren zu hören. Am Samstagmorgen trafen sich mehr als zwanzig Autofans und ADAC-Mitglieder am Herzberger Autohaus Elfeldt, um in Elbe-Elster eine einzigartige Tour zu starten. Auf den Spuren Luthers, mit Pass und guten Gedanken im Gepäck, starteten sie durch. Janine Kauk und Susanne Dobs, die Reiseexpertinnen des Landkreises, begrüßten zusammen mit Carola Häßler vom ADAC Deutschland die erwartungsvollen Gäste aus Berlin, Hamburg, Potsdam und Elbe-Elster. 

Autofans aus ganz Deutschland tourten durch den Landkreis.  (Fotos: Stephanie Kammer) 

Beim Anblick des blitzenden, schnittigen Fahrzeugkorsos schien so mancher Besucher unverzüglich vom plötzlichen Fußsohlen-Gaspedal-Magnetismus befallen. Ein 500-PS-starker Aston Martin lockte genauso wie die gemütlichen Käfer Cabrio. Nach einer charmanten Einführung eröffneten die Zündschlüssel die kulturverheißende Erlebnisfahrt mit einem imposanten Motorenkonzert.

 

Die Berlinerin Winni Geisler war zum ersten Mal bei einer ADAC-Entdeckertour dabei. Reformation und Luther riefen sie in den Süden Brandenburgs: „Ein toller informativer Tag“, strahlte die Hauptstädterin und lobt das historische Pflaster im Ländlichen. „Diese Idylle, tolle Geschichte und dazu Fahrspaß – so genieße ich gern das herrliche Lebensgefühl auf vier Rädern.“ Auch ADAC-Fachfrau Carola Hässler freute sich darüber, auf den Landkreis zugekommen zu sein. „Wir sind zum zweiten Mal hier vor Ort. Die organisatorischen Abläufe klappen, fröhliche Automobil-Fans und Begegnungen mit Menschen, die sich richtig ins Zeug legen. Wir kommen sicher wieder“, gelobte sie unter den farbenfreudigen Deckenmalereien der Herzberger St.-Marien-Kirche. 

Dort wurde die Reisegruppe von Kantorin Solveig Lichtenstein mit Orgelklängen begrüßt, während sie Ulf Lehmann mit den historischen Marksteinen von Kirche und Stadt unterhaltsam und spaßig vertraut machte. Fürs Zuhören gab es eine passende Belohnung: Frische regionale Snacks aus dem Blauhaus. Herzhafte und süße Leckerbissen zubereitet mit typischen Luther-Produkten aus Elbe-Elster und dem Umland. In Mühlberg gab es schließlich Gelegenheit, den Luther Pass weiter zu vervollständigen und mit dem eigenen Konterfei zu versehen. Kaffee und Kuchen im Kloster Marienstern rundete die Entdeckertour kulinarisch ab. „Ein Erlebnisparket aus Kultur, Fahrspaß und Kulinarik der Extraklasse“, resümiert Marketingkoordinatorin Janine Kauk glücklich. „Wir nahmen hiesige Unternehmen mit ins Boot, Ehrenamtler und andere Kulturakteure, um unseren Gästen einen unvergesslichen Tag im zwischen Elbe und Elster zu bescheren.“

Stephanie Kammer

 

 

Einmal als Eiskönigin hoch zu Ross

Arnsnesta. Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren fanden in Elbe-Elster wieder Kreismeisterschaften im Kinder- und Jugendreitsport statt. Im Rahmen des Reit- und Springturniers in Arnsnesta 

gingen am Wochenende so seit langem 35 begeisterte Kinder unter 18 Jahren an den Start. Eine prima Wiederbelebung, die auch den Schirmherrn des Turniers Landrat Christian Heinrich-Jaschinski freute. 


Kinder mit Siegerlächeln im Gesicht. Stolz nahmen die jungen Pferdefreunde Preise und Auszeichnungen entgegen (Fotos: Stephanie Kammer)  

"Wir haben uns gefragt, warum seit über zehn Jahren Meisterschaften für Kinder und Jugendliche nicht mehr ausgerichtet werden", sagt Julia Lehmann, die den Guts- und Reiterhof Adlernest in Arnsnesta betreibt und im fördernden Pferdesportverein aktiv zupackt. "Deshalb kamen wir ins Gespräch mit dem Kreisreiterverband und entscheiden uns, das Reit- und Springturnier für Kinder zu öffnen und die Meisterschaft auszurichten", blickt die Pferdefachfrau auf die Anfänge im vergangenen Jahr zurück. Die ersten Vorbereitungen begannen bereits im Oktober. Sechs Wochen vor dem Turnier ging es dann in die heiße Phase. 

Verbände mussten informiert, Teilnehmer und Sponsoren gewonnen, Unterstützer gefunden, Versorgung und Wettkampfabläufe sichergestellt werden. Reiter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg reisten an und legten tolle Leistungen vor. "Das Ganze ist schon ein Parforceritt für den Verein. Die Bereitschaft mitzumachen ist da, dafür sind wir mehr als dankbar", lobt Julia Lehmann die vielen Vereinsfreunde und Freiwilligen, die während des gesamten Wochenendes im Einsatz waren. 

"Die große Resonanz freut uns. Dennoch müssen wir Acht darauf geben, uns nicht völlig zu verausgaben. Wir hoffen, pferdeaffine Bundesfreiwillige zu finden, um den enormen Aufwand auf breitere Schultern zu verteilen", sagt Julia Lehmann.

Das muss gelingen. Denn der Erfolg des Turniers spricht für sich. 370 Starts von über 100 Reitern, davon 35 Kinder in unterschiedlichen Disziplinen. Beispielsweise im Springen, Führzügelwettbewerb, in Dressur. Im Süden Brandenburgs ist das ein großartiges Ereignis. "Wir werden Möglichkeiten finden, hier zu unterstützen", versichert Landrat Christian Heinrich Jaschinski. Erfreulicherweise sind auch etliche Sponsoren aus der Region mit im Boot, sodass die Veranstalter guter Dinge auf das kommende Jahr blicken. Das Vergnügen bei Kindern und Reitsportfreunden soll im Vordergrund stehen, sodass sie stolz auf dem Pferderücken ihre Wettbewerbe absolvieren, so wie sie es mögen. Gerne auch als Eiskönigin, Inspektor Gadget oder Tinkerbell.

Stephanie Kammer

www.gutshof-zum-adlernest.de

www.pferdesportverein-zum-adlernest.de 


Viele Helfer im Hintergrund trugen zum Gelingen des Turniers bei. Zum Beispiel Schirmherr Christian Heinrich-Jaschinski und Sponsoren wie Eletromeister Ulf Lehmann (www.ulf-lehmann.de) oder Partrik Fröde von den ROGA-Unternehmungen (www.roga-unternehmen.de

Besonderer Dank gilt den Freiwilligen. Vereinsfreunde und viele andere freundliche Unterstützer packten am gesamten Wochenende mit an. Ein großartiger Einsatz!  

Die Vorbereitungen für das Reitsportwochenende liefen bereits im Herbst und Winter an. Bei Julia und Erik Lehmann, hier mit Sohn Jonas, lief die Organisation zusammen. Auf sie geht die Initiative, Meisterschaften für Kinder und Jugendliche anzubieten, zurück. Eine prima Idee, die hervorragend umgesetzt worden ist.    

Feinschmecker-Bruderschaft entdeckt Luther und Elbe-Elster

Ulf Lehmann zu Gast bei der Chaine des Rotisseurs

BERLIN. Feinschmecker weltweit organisieren sich seit Hunderten von Jahren in einer weltumspannenden Bruderschaft. Die dazugehörige Bailliage Berlin-Brandenburg lud Ulf Lehmann als Referent und Gast zu einem außergewöhnlichen Menü in das Hugos ein.  Das Gourmet-Restaurant Hugos logiert in der 14. Etage des Berliner Hotels Intercontinental. Über 60 Feinschmecker kamen am Pfingstsamstag, um mit atemberaubendem Blick auf Fernsehturm, Siegessäule und Potsdamer Platz eine schwungvoll-frische Entdeckungsreise in Brandenburgs Süden zu unternehmen. 

Gespannt begaben sich die Bailliage-Mitglieder auf Spuren Luthers in Berlin und Brandenburg, um schließlich neugierig in Elbe-Elster anzukommen. Soviel reformatorische Kulturlandschaft in reizvollster Natur hatten die Gäste aus Berlin, Österreich und den USA wohl nicht erwartet. Ulf Lehmann sparte nicht mit  Humor und raffiniertem Spezialwissen, um seine Zuhörerschaft nach Herzberg, Mühlberg und Finsterwalde zu locken.

Als Dessert reichte Lehmann den Luther Pass, der qualitätvoll die Einladung der anspruchsvollen Gäste unterstrich. 

Stephanie Kammer    

 


Einen stilvolleren Willkommensgruß als den Luther Pass gibt es im Reformationsland nicht. Im Berliner Feinschmecker-Restaurant Hugos fand er reichlich Abnehmer.      (Fotos Stephanie Kammer) 

Pfingstrock, Plewka, Party - Phänomenal

Herzberg: Über 700 Musik-Gourmets im Botanischen Garten

Wunschkonzert

Multi-Talent Jan Plewka hatte einen Sack voll guter Musik dabei. Fans zogen daraus Songs, die postwendend in astreinem Sound erklangen. 

Junimond

Rio Reiser, Simon & Garfunkel und ganz viel Eigenes - ein atemberaubendes Musik-Menu für das Herzberger Publikum.   


Gäbe es ein Herzberger Verdienstkreuz, die beiden Herren hier hätten eine ganze Hand voll an der Brust. Daniel Tietze und Reinhard Straach heben mit vielen Helfern im Gepäck das Großereignis im Botanischen Garten. Gewerbeverein, Stadt Herzberg, Sponsoren und viele Freiwillige sind mit im Boot. Sie sind die echten Helden des Musik-Events.  

(Text/Bilder Stephanie Kammer) 

Klasse Idee von BLT Herzberg: Geschäftsführer: Andreas Lehmann und Toni Röhner machten Freifahrten in luftige Höhen möglich.  

Was unter den Nägeln brennt

FINSTERWALDE. Ein Splitter im Nagelbett macht unerträgliche Schmerzen. In einem solchen Fall hilft nur eins: Raus damit!

Mit schwierigen Themen ist es nicht anders. Zu wenig Lehrerstellen? Moderner Kita-Ausbau? Hochwasserschutz versus Umweltschutz. Die Brandenburgische Landesregierung appellierte: „Raus damit!“

Ministerpräsident Dietmar Woidke motivierte am Dienstagabend im Logenhaus in Finsterwalde einen handfesten Meinungsaustausch. Vertreter aus Elbe-Elster 

kamen reichlich und sparten weder mit Lob noch mit Kritik. "Wir haben uns offen unterhalten und die Perspektive des Anderen eingenommen“, ist Ulf Lehmann zufrieden. „Klartext reden und Argumente sammeln, abwägen und Lösungsansätze herausfiltern – nur so tut sich etwas“, fügt der Stadtverordnete (‚Herzberg Zählt‘) aus Herzberg an. Neben ihm nahmen etliche Kreistagsabgeordnete und Vertreter der Kommunalpolitik an dem von der SPD organisierten Gesprächskreis teil. 

Stephanie Kammer 


Ministerpräsident Dietmar Woidke (l.) beherrscht beides: Aktives Zuhören und Klartext reden. Ulf Lehmann (r.), Stadtverordneter und Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Herzberg, genoss das kultivierte Redeklima.

(Fotos: Stine Lehmann) 

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Feuchtfröhliche Heldentaten zu erwarten

HERZBERG. Nach neun Jahren sind aus Sprüngen ins kalte Wasser echte Ruhmestaten geworden. Teichfahren in Grochwitz - das sind harte Kerle, Gladiatoren auf Zweirädern, gewiefte Biker-Weibsen, heroische Einrad-Artisten und schaulüsternes Landvolk, das Räder rollen und Köpfe quietschen sehen will.

Pläne für das aktuelle Spektakel am 25. Juni 2017 werden derzeit geschmiedet. Das Orga-Team arbeitet verdeckt, an geheimen, stets wechselnden Orten. Gefragt ist ihr Heldenmut, Inspiration und Transpiration für alle heimlichen und unheimlichen Vorbereitungen, die diesem Unternehmen vorauseilen. Dank im Voraus und volle Fahrt voraus!

Stephanie Kammer

    

Helft uns, unseren Durst zu stillen

Sie wollen es! Sie können es! Sie dürfen es!

Unbedingt abstimmen für unsere Helden unter:

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Erste Kostprobe der "Anna zu Herzberg"

Die Luft knisterte, als der erste öffentliche Auftritt der Herzberger Schauspieler beim Tierparkfest bevor stand: Volkmar Tietze, Varinia Ulrich, Dr. Heike Drobner-Dechering, Jens Ott, Stine Lehmann, Ulf Lehmann, Sophie Hammer und Marco Hammer und etliche anderer Theaterfreunde gaben sich die Ehre. (Foto: stk) 

Theaterfreuden um Himmelsreich und Verdammnis

HERZBERG. Der Kurfürst prophezeit den Angriff der Katholiken. Luther sieht nur noch einen Ausweg: Krieg. Krieg zur Verteidigung des Glaubens? Nicht mit Melanchthon. Anna wo bleibt der Wein? Ein böses Gewitter zieht über Kursachsen auf.    

 

Ein kurzes, prägnantes Intermezzo in Sachen Reformation schürte am Sonntagnachmittag  die Spannung auf das Luther-Schauspiel im Juli. 

Erstmals wurden Karten für das Stadt-Spektakel verkauft. Zu diesem Zwecke gaben die vielen begeisterten Herzberger, die an dem Stück "Mein Licht - Der Aufbruch der Anna zu Herzberg" mitwirken, einen feinen Vorgeschmack auf die aufwendige Inszenierung von Kai O. Schubert.

Ein Stück um Krieg und Frieden, um Leben und Tod, um Himmelsreich und Verdammnis. Unbedingt Karten sichern. Jetzt! 

In der BücherKammer, Buchhandlung am Markt und im Tourismuspunkt.

Stephanie Kammer 

  


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Von der Idee zur Komplettlösung

Technik-Profi Horst Liepe gibt sein Know-How gern weiter.
Technik-Profi Horst Liepe gibt sein Know-How gern weiter.

Die Geburtsstunde von Firma HEINZSOFT liegt einige Jahre zurück, dennoch sind die Erinnerungen von Geschäftsführer Horst Liepe noch immer taufrisch. „Eine aufregende Zeit, in der ein reizvolles Gedankenspiel plötzlich zu echtem Unternehmergeist wurde“, blickt Horst Liepe zurück. Bis 1990 war der technikaffine Diplom-Ingenieur als Leiter der Programmierung im Armaturenwerk tätig. Dann startete der damals 30-Jährige zusammen mit Timo Gleinig unter eigener Regie mit dem IT-Haus HEINZSOFT. „Gerade weil wir so jung in das Geschäft eingestiegen sind, stand unsere Tür dem Branchennachwuchs immer offen“, macht Horst Liepe deutlich.

Die Anzahl der HEINZSOFT-Mitarbeiter stieg. Mit Enrico Buchs wurde Gestaltung, Werbung und Online-Marketing eine wichtige Säule des Hauses. „Der Kunde kommt mit einer schönen Idee und geht, wenn er mag, mit einer Komplettlösung nach Hause“, gibt Horst Liepe gut gelaunt zu verstehen. „Erzählt er dann seinem Nachbarn von seiner neuen Errungenschaft, ist das der beste Lohn für unsere Arbeit“, fügt der Technik-Profi hinzu. (stk) 

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Wohnen, das Freude macht

Fünf Mal Wohnvergnügen in Herzbergs Innenstadt

Immobilienfachfrau Karina Lehmann weiß, wie gefragt schöne Wohnungen in der Innenstadt sind.
Immobilienfachfrau Karina Lehmann weiß, wie gefragt schöne Wohnungen in der Innenstadt sind.

Der Blick auf den Stadtpark lockt Idylle ins Wohnzimmer. Dort, wo die Baumkronen am grünsten sind, beginnt das Elsterufer. Gleich hinter dem Gartentor winkt ein kleines Paradies. Wohnen in Herzbergs Innenstadt ist schön und praktisch zugleich. Kurze Wege und zentrale Anbindung auf der einen, Vogelgesang und Naturnähe auf der anderen Seite. 

Nachbarschaftlich und entspannt wird es ab Sommer in der Schliebener Straße 78 zugehen. Fünf frisch sanierte Wohnungen in bester Lage warten darauf, dass Leben einzieht. Energetisch saniert und zum Teil barrierefrei bieten sie einen angenehmen Komfort, der nicht nur umwelt-, sondern vor allem menschenfreundlich ist. Außensitzbereiche im Hof und Terrassen mit Blick auf den Park machen das besondere Quäntchen Wohnvergnügen in dem Niedrigenergiehaus aus, dessen Fußbodenheizung mit Erdwärme betrieben wird.

„So macht Wohnen Freude“, ist sich Immobilienfachfrau Karina Lehmann sicher. „Die Wohnungen bieten Spielraum für unterschiedliche Familiengrößen und für individuelle Bedürfnisse. Von übersichtlich bis großzügig lässt sich qualitätvolles Wohnen hier voll und ganz ausleben.“ (stk)

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Restauriert

Geschickte Hände, Knowhow und Erfahrung erwecken Automobile zu neuem Leben

Der Fachmann für frischen Lack und Glanz: Bernd Schlegel.
Der Fachmann für frischen Lack und Glanz: Bernd Schlegel.

Kommt ein Charakterfahrzeug in die Jahre, so entwickelt es einen besonderen Charme. Es zaubert Atmosphäre und Bilder in den Kopf, verbindet stilvoll Vergangenes mit dem Augenblick.

Im Autohaus Elfeldt wird diese Faszination am Automobil gelebt. Die Restaurierung von Oldtimern und Klassikern gehört zum erweiterten Angebot des Autohauses. 

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Zwei auf einen Streich

Vereinsgeburtstag und Reformation vereint im neuen Medaillenprojekt

Timo Gleinig und Horst Gutsche freuen sich auf die neue Prägemedaille der Herzberger Münzfreunde.
Timo Gleinig und Horst Gutsche freuen sich auf die neue Prägemedaille der Herzberger Münzfreunde.

Dass die Herzberger Münzfreunde das 50-jährige Bestehen ihrer Sammlergruppe gerade in dem Jahr begehen, in welchem groß „500 Jahre Reformation“ gefeiert wird, ist reiner Zufall. Dennoch reizt diese Tatsache nicht nur zur Zahlenspielerei, sondern es wird auch nach einer Verknüpfung beider Ereignisse gesucht. 

 

Dazu ist eine traditionelle Prägemedaille des Vereins durchaus geeignet. Begründungen dafür gibt es in doppelter Weise. Zum einen sammeln mehrere Münzfreunde thematisch Medaillen und Münzen, auf denen die Reformation und ihre vergangenen Jubiläen gewürdigt werden. Zum anderen ist gerade das Einzugsgebiet des Vereins das Territorium, in dem die Reformation ihren Testlauf erfolgreich absolviert hat. Liegt es nicht nahe, auch Melanchthon als Gestaltungselement erneut auf ein Medaillenrund zu bringen, zumal er durch seine Büste seit rund einhundert Jahren die Herzberger und ihre Gäste vom schönen Schulhaus herunter grüßt?

 

Deshalb wollten der Vereinsvorsitzende als nachempfundener Münzmeister und Sponsor des Medaillenprojektes Timo Gleinig Bruder Philipp auch einmal besonders nahe sein.

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Mode mit gutem Lebensgefühl

In ihrer Boutique umgibt sich Simone Reimann mit packend schöner Kleidung

Simone Reimann
Simone Reimann

Wenn warme Sonnenstrahlen durch ein großzügiges Südfenster fallen, ein zarter Kaffeeduft die Luft durchzieht und elegante Mode den Besucher umschmeichelt, dann ist er mit großer Wahrscheinlichkeit in der Boutique von Simone Reimann gestrandet.

Vor sechs Jahren hat sie ihren Traum verwirklicht – vom eignen Geschäft im schönen Ambiente mit einer wohltuenden Mode-Mischung, die das Besondere mit dem Alltag bequem verbindet. Eine solche Idee hatte sich im Kopf der freundlichen Herzbergerin festgesetzt. Sie wollte umgesetzt werden. Das war 2010, das Jahr, in dem Simone Reimann zum dritten Mal Mutter geworden ist. „An meiner Familie hängt mein ganzes Herz. Aber zu Harmonie und Zufriedenheit gehört immer auch das Eigene. Deshalb wollte ich meine Vorliebe für packend schöne Mode noch anders ausprobieren. Eine Modeboutique war genau das Richtige für mich“, erzählt die Outfit-Expertin zurückblickend.

Nach wie vor legt Simone Reimann viel Wert auf eine gemütliche, persönliche Atmosphäre in ihrem Geschäft. Zwei Mal im Jahr lädt sie ihre Kunden zu einer selbst gestalteten Modenschau ein. „Anprobieren, kombinieren und sehen, was harmoniert. Dazu muntere Gespräche, Häppchen und Wein. Ich genieße dieses Miteinander sehr“, macht sie neugierig auf dieses saisonale Mode-Event. Auch Mediationen stehen bei BL-Moden auf dem Programm. Zusammen mit Andrea Kilz, Betreiberin der Kleinen Lebensschule, lud sie die Herzberger am Valentinstag zu einem „Abend für die Seele“ ein. „Mit einem guten Lebensgefühl steuert man angenehmer durch den Alltag. So wünsche ich es mir für mich und für meine Kunden“, verrät Simone Reimann, während die ersten Frühlingsboten vor dem Südfenster von blühenden Zeiten träumen. (stk)

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10 Jahre Zahntechnik Pflaume

Auf zehn Jahre Geschäftstätigkeit blicken Frank Pflaume und Katja-Katrin Jähnigen dieser Tage zurück. Am Anfang der Zahntechnik Pflaume stand die Freude an handwerklicher Präzisionsarbeit und an technischem Knowhow. Inzwischen beliefert das mittelständische Unternehmen mit vier Mitarbeitern Zahnarztpraxen in Herzberg, Schlieben und der näheren Umgebung. „Zufriedene Kunden, hochwertige Materialien und eine akkurate Verarbeitung sind uns wichtig. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Wo möglich verzichten wir auf Ein-Weg-Kunststoffe und benutzen verträgliche, wiederverwertbare Materialien“, zieht Zahntechnikermeister Frank Pflaume zufrieden Bilanz. 

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Wo Leib und Seele vortrefflich speisen

Genuss und Kultur im Goldenen Hahn mit Ulf Lehmann

Ausgezeichnete Gastlichkeit trifft auf Regionalgeschichte: Ulf Lehmann, Iris Schreiber und Meisterkoch Frank Schreiber.   

Finsterwalde. Bereits zum zweiten Mal begleitete der Herzberger Reformationsfreund Ulf Lehmann eine fröhliche Genussreise im Goldenen Hahn. Das Restaurant ist in der Sängerstadtregion und weit darüber hinaus die erste Adresse für Erlebnisgastronomie. Hier speisen Leib und Seele vortrefflich. Doch nicht nur das. Mit Themenabenden werden die Gäste auch kulturell auf den Geschmack gebracht. So ging es am Freitagabend mit Luther durch die Sängerstadtregion und Elbe-Elster. Schwungvoll und spritzig pickte sich Lehmann genau die geschichtlichen Rosinen aus dem reformatorischen Teigling, die den Zuhörern köstlichst mundeten.

Vielen Dank an das freundliche Gastronomenpaar Iris und Frank Schreiber!     

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Ein glückliches Händchen für alles, was glänzt

Katrin Wartenburger ist Gold- und Silberschmiedin                                                                                                   (Laden Foller Fotos) 

Als Katrin Wartenburger ein Jahr alt war, eröffnete ihre Mutter eine Werkstatt für Uhren in Uebigau. Eine selbstständige Tätigkeit im Sozialismus verlangte genau wie heute eine Menge Zeit und Kraft. Die kleine Katrin stiefelte also schon im Kleinkindalter durch die Werkstatt, be­ob­achtete feinste Handarbeit an filigranen Uhrwerken, erschrak, wenn ein Wecker urplötzlich losschrillte und staunte darüber, wenn ihre Frau Mama die Herzen kaputter Uhren wieder zum Schlagen brachte. Als Teenager trug sie in die beliebten Steckbriefhefte unter Berufswunsch „Goldschmiedin“ ein, ohne genau zu wissen, was das eigentlich bedeutet. Nach der Schule blieb sie dabei und die 

Falkenbergerin ging nach Pforzheim, wo sie lernte und mit Bravour abschnitt. 

2007 besuchte sie die Meisterschule und stieg ein Jahr später in das elterliche Geschäft in Falkenberg ein. „Schmuck, der schlicht und schick ist, spricht mich genauso an, wie Raffiniertes, das überrascht. Trauringe mit dem besonderen Etwas anzufertigen, ist toll. Mit einer Gravur, die ein Leben lang halten soll. Ich kann mir keine schönere Arbeit vorstellen“, gesteht die junge Mutter, deren Familienglück im Sommer noch vergrößert wird. Wo der Nachwuchs aufwachsen wird, weiß sie schon. In der Schmiedewerkstatt. Weil es sich schon einmal bewährt hat.

Stephanie Kammer  


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Das Herz am richtigen Fleck

„Nachdem ich selbst schon einige Jahre in Herzberg gelebt hatte, wurde mir bewusst, wie schön der Name der Stadt eigentlich ist:

HERZberg. Da steckt viel Herz drin.  Ein Berg voller Herz – wie schön.

Die Stadt hat ihr Herz am richtigen Fleck – der Name allein ist Grund zur Freude! Das Gefühl der Freude ist heilsam und wohltuend für das Herz!

Gehen Sie einmal in sich und werden Sie sich bewusst, was Sie in Herzberg mit Freude erfüllt. Welche Menschen sind es? Welche freudigen Erlebnisse verbinden Sie mit der Stadt? 

Es ist ein Gesetz des Lebens, dass wir anziehen, worauf wir uns konzentrieren. Darum sollten wir an das denken, was wir wollen und uns wünschen statt an das, was uns missfällt: Wie stellen Sie sich Herzberg vor, damit es mit Lebensfreude erfüllt ist? Welche Gedanken kommen Ihnen? Schließen Sie ruhig mal Ihre Augen und träumen Sie sich Ihr Herzberg.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und stecken Sie Ihre Mitmenschen gern damit an.“

Andrea Kilz

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Lucies Car Design Competition (LCDC)

Mitmachen & gewinnen

Hallo, ich bin Lucie und ich muss das jetzt unbedingt loswerden. Ihr Erwachsenen lauft durch die Welt ohne zu checken, wie schön es eigentlich hinter jedem Winkel aussehen könnte. Eure Kleidung – häufig grau. Eure Autos- einfarbig: weiß, blau oder rot. 

Geht es nicht auch anders? Bunt? Gepunktet? Oder wild gemustert? Von farbenfroh bis farbverrückt müsste jeder Tag von knallbunten, spritzigen Hinguckern verschönert werden! Wie wäre es mit einem Pink-Panther-Porsche oder einem Schachbrett-Opel? Ihr Erwachsenen brauch dringend Hilfe! Von uns.

Also Kids! Designt einfach euren persönlichen Schlitten – je abgedrehter umso besser. Die originellsten Entwürfe gewinnnen ein echt cooles Tablet bzw. zwei Gutscheine aus der BücherKammer (je 30 Euro).

 

Schickt eure Kunstwerke mit Altersangabe bis zum 30. April 2017 an: 

Herzberg Heute – Das Kunden- und Stadtmagazin, Kennwort: LCDC, Torgauer Straße 21, 04916 Herzberg oder per E-Mail an:

redaktion@herzbergheute.de 

Und jetzt ran an die Farben! Sie bringen die Fantasie zum Lachen.

 

 

Eure Lucie

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„Die, die sonst niemals weinte“

Referentin Erdmuthe Müller-Taube lässt die „Herzberger Louise“ auferstehen

Erdmuthe Müller-Taube
Erdmuthe Müller-Taube

Herzberg. An der Schwarzen Elster hatte sie vor nahezu 200 Jahren das Licht der Welt erblickt: die Dichterin Louise von François. Sie hätte gut nach Herzberg gepasst, wenn das Schicksal es nicht anders gewollt hätte. Aus ihrer Feder stammen Worte wie „Deutschland bleibt ein Frikassee“ und „Arbeit und Pflicht sind unsere Mächte“. Der Vortragsabend rund um Leben und Werk einer außergewöhnlichen Frau, die reich, unabhängig und denkend schrieb, die die Welt, der sie gerade bedurfte, auf dem Papier entstehen ließ, lockte am Freitag, dem 31. März, 2017, über zwanzig Besucher an. Der Kultur- und Heimatverein hatte zusammen mit Louise-Verehrer Horst Gutsche auf den Theaterboden der BücherKammer geladen. Eine Veranstaltung, die vom Landkreis Elbe-Elster und der Sparkassenstiftung gefördert worden ist.

Während des glänzenden Vortrages der Weißenfelserin Erdmuthe Müller-Taube, die Referentin ist bemerkenswerte 92 Jahre alt, hätte man Stecknadeln fallen und leises Staunen hören können. Nicht Wenige waren überrascht, dass sich hinter dem Namen dieses Herzberger Kindes eine Schriftstellerin verbirgt, die in ihren Tagen mit Theodor Fontane in einem Atemzug genannt worden ist. Das Erfolgsrezept, das ihr dazu verhalf, sieht augenscheinlich eher nach Misserfolg und vielen unerfüllten Lebensträumen aus.

„Bereits mit 15 Monaten wandte sich das Lebensglück der kleinen Louise grundlegend. Der Vater starb. Weggang von Herzberg nach Weißenfels – der Anfang eines Jahrzehnte dauernden Streites um das väterliche Erbe, um das Louise schließlich betrogen werden sollte“, nimmt die ehemalige Dozentin für Lehrerbildung Müller-Taube die ersten Maschen für einen dichter werdenden biografischen Stoff auf. Louise wächst zu einer wunderschönen, graziösen Frau heran mit viel Sinn für das Schreiben, Theater und Musik. Sie verleibt sich in den sympathischen Graf von Görtz, ein gewinnender beliebter junger Adliger. Die Verlobung hält sechs Jahre an und wird aus Geldnot gelöst. Louise leidet und lernt fürs Leben. Ihre Lage verschlimmert sich. Sie hält sich über Wasser, indem Sie Verwandten den Haushalt führt, steigt gesellschaftlich ab, sieht zu, wie ihr geliebter Flügel verkauft und aus dem Haus getragen wird. „Da brach sie in Tränen aus, die, die sonst niemals weinte“, senkte Müller-Taube mitfühlend die Stimme. Louise beginnt zu schreiben.

Mit Vorliebe erweckt sie Frauencharaktere zum Leben, die ganz und gar nicht dem Frauenbild ihrer Zeit ähnlich sahen. Mit männlichem Verstand und Tatkraft beschenkt, erscheinen sie nüchtern und selbstständig. Louises Poesie durchzieht ein glasklarer analytischer Stil, der den Niedergang des Adels, Standesvorurteile und die Geschlechterproblematik zum Thema macht. Hinzu gesellt sich eine tiefe Liebe zu Natur und Landschaft und menschlichen Eigentümlichkeiten, die offenbar werden lassen, wie tief sich die Dichterin in Welten und Sichtweisen hineinfühlen konnte. „Diese warmherzige, fundierte Vorstellung der Schriftstellerin hat mich sehr berührt“, gesteht Renate Sachse, die aus Bad Liebenwerda angereist war. „Louise von François vermochte es, wach zu rütteln und dabei die Sinne zu streicheln“, fügt die Kunst- und Heimatfreundin an.

Der Vortragenden Erdmuthe Müller-Taube und dem Forschungsgeist von Horst Gutsche ist es zu verdanken, dass Louise von François auferstanden ist und in den Gedächtnissen der Herzberger weiterleben wird.

Am 27. Juni hätte Louise von François ihren 200. Geburtstag gefeiert. An diesem Tag soll in einem Festakt eine Gedenktafel in Herzberg eingeweiht werden.

 

Stephanie Kammer 

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Auto-Frühling in Herzberg

Besucher strömten in die Innenstadt / Buntes Programm

Ein dickes Lob an den Herzberger Gewerbeverein. Die Herzberger Innenstadt blühte an diesem Sonntag förmlich auf. Zwischen sympathischen Fahrzeugen flanierten fröhliche Herzberger und Gäste, um schöne Autos, Motorräder oder Bikes zu bestaunen. Obendrauf gab es einen bunten Strauß an Programmpunkten, die liebevoll arrangiert zeigten, dass die Stadt so einiges zu bieten hat. Schicke Mode, einen ziemlich attraktiven Martin Luther, Oldtimer, Baumaschinen, neue Flitzer dazu Eisvariationen, herrlich Blühendes und insgesamt ein gutes Gespür für Familienunterhaltung.

Der Schwung, der heute durch die Stadt wehte, roch ein wenig nach Aufbruch und Frühling. Möge dieser Fahrtwind noch lange anhalten.

Dem veranstaltenden Verein und allen mitwirkenden Unternehmen herzlichen Dank! 

Stephanie Kammer   

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Stadtbahnhof: So schön soll er werden

Bauen und wohnen mit Ambition

Die Visualisierung zeigt ein ansprechend schönes Wohnumfeld. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude soll Platz sein für vier Wohneinheiten mit Balkon oder Terrasse. 

Die Neugestaltung des Herzberger Bahnhofareals gilt als beispielhaftes Nachnutzungskonzept, das auch für andere Städte attraktiv ist. 

 

Der Stadtbahnhof in Herzberg ist in bedauerlichem Zustand. Das soll so nicht bleiben. Hauptgebäude und Umfeld werden eine ungeahnte Metamorphose durchlaufen, die das morbide Anwesen zu einem attraktiven Wohnort werden lässt. Der gesamte Standort erfährt in den kommenden Jahren eine eindrucksvolle Aufwertung. „Erste Interessenten haben sich bereits jetzt, in der Planungsphase, gemeldet“, freut sich Karina Lehmann, die den Sanierungsverlauf  gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Preuß im Auftrag des Eigentümers Timo Gleinig betreut. 

„Entstehen werden im Haupthaus vier Wohnungen. 70 m² bieten Platz für Komfort in schönen lichtdurchfluteten Räumen mit Balkon oder Terrasse“, ist der Immobilienfachfrau schon vorab zu entlocken. Doch damit nicht genug. Das gesamte Wohnumfeld wird neugestaltet. Umgeben von herrlichem Grün werden in ruhiger Lage drei ebenerdige Wohn-Bungalows von 63 m² Größe errichtet. „Die Ansprüche an Wohnen und Leben sind gestiegen. Das nehmen wir ernst und beherzigen auch den Denkmalschutz, wenn wir historischen Gebäuden ihren Glanz zurückgeben“, skizziert Karina Lehmann wichtige Ankerpunkte dieses ambitionierten Bauvorhabens. Die Neugestaltung des Herzberger Bahnhofareals gilt als beispielhaftes Nachnutzungskonzept, das auch für andere Städte attraktiv ist. 

Stephanie Kammer 


www.lehmann-immobilien-web.de

Lehmann Immobilien • Markt 3 • 04916 Herzberg

Tel.: 03535/20740 • E-Mail: info@lehmann-immobilien-web.de

Wohnen mit Urlaubsfeeling: Holz, viel Grün und modern. Für die Wohnbungalows mit 63 qm Fläche gibt es schon die ersten Liebhaber. 

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Heiraten ist Leben pur

Fotografin Stephanie Foller über Vermählung und das besondere Knistern

 

"Es muss nicht alles

perfekt sein, dafür ehrlich und unverstellt."

 

Stephanie Foller ist Fotografin mit Leib und Seele. Seit 1.10.2015 betreibt sie den Laden Foller Fotos in der Torgauer Straße. Herzberg Heute sprach mit ihr über Vermählung, Fotos und ein besonderes Knistern.

Laden Foller Fotos 


Frau Foller, der Frühling steht vor der Tür, die Hochzeitsglocken werden bald wieder läuten. Klopfen Paare jetzt häufiger an die Tür vom Laden Foller Fotos?

Die ersten Anfragen kamen schon in der Adventszeit. Damit geht für mich eine aufregende Zeit los. Menschen beginnen ein gemeinsames Leben. Ich begleite sie bei diesem Aufbruch und baue einen persönlicher Draht zu ihnen auf. Am Hochzeitstag möchte ich zu ihnen gehören, so können sie sich entspannt fallen lassen und haben am Ende wunderschöne Momentaufnahmen von ihrem Fest in den Händen.

Spüren Sie noch den besonderen Zauber einer Hochzeit, das Knistern in der Luft?

Ja und das möge sich nie abnutzen. 

Das Herzklopfen, manchmal Tränen in den Augen, Kinder die Blumen streuen oder sie wieder wütend einsammeln – das ist Leben pur. Es muss nicht alles perfekt sein, dafür ehrlich und unverstellt.

Was ist beliebt bei den jungen Paaren? Wo wird wie geheiratet?

Das ist sehr unterschiedlich. Schlösser bieten ein schönes Ambiente und eine tolle Kulisse für Hochzeiten. Aber auch der eigene Hof mit einer Bauernscheune sind stimmungsvolle Veranstaltungsorte. Auch Vintage-Hochzeiten mit einem Bulli oder mit einem schicken Klassiker sind beliebt, je nach Geschmack und Fasson.

Herzberg Heute dankt für das Gespräch, Frau Foller. 

Stephanie Kammer 


laden-foller-fotos.de • Facebook: @ladenfollerfotos

Laden Foller Fotos • Torgauer Str. 71 • 04916 Herzberg

Tel.: 03535/2480034 • E-Mail: info@laden-foller-fotos.de

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Was für ein Spaß: Film ab!

Heute sendet der rbb über Herzberger und Herzberg

Personenporträt über Ulf Lehmann heute 19.30 Uhr auf dem rbb

HERZBERG. Im 500. Jubeljahr des Thesenanschlags entdecken Fernsehen und Presse die geschichtsträchtigen Ufer von Elbe und Elster. So strandet ein Team vom rbb in Herzberg. Scheinwerfer angeknipst, Kamera geladen und Film ab!

Danke an Dr. Heike Drober-Dechering, Sonja Dechering, Marco Hammer, Jakob Stauber, Gustav Lehmann und Horst Gutsche für ihr Mitwirken an dem Fernsehbeitrag.                                 (stk)    

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Schnuckidu kennt bald jeder

Ein kleines, feines Wirtschaftswunder in Herzberg

Schnuckidu verfügt derzeit über fast 15.000 Kontakte auf der hauseigenen Facebookseite 

Stoffdealerin Mandy Berger hat in Herzberg „Schnuckidu“ gegründet und bietet erfolgreich hübsche Stoffe in ihrem Online-Shop an. (Foto: stk) 

HERZBERG. Diese Frau hat Power. 29 Jahre jung, Mutter, extrem kreativ und ausgestattet mit einem siebten Sinn für alles, was mit Geschmack und Stil zu tun hat. 

Was Mandy Berger in die Hände nimmt, wird, wenn es fertig ist, schlicht und einfach schön. Schöne Farben, schöne Stoffe, schöne Unikate mit originellen Ideen. „Stoffe statt Blumen“ – mit Schönheit andere beschenken, das ist ihr Motto. Wie hat das alles 2014 angefangen? 

Mandy Berger war ganz frisch Mama geworden.

 

Stoffe statt Blumen 

 

Das Baby war da, unkompliziert und lieb. Eine schöne Zeit: „Mir gingen viele Ideen durch den Kopf und ich fing an, Unikate bei Dawanda zu verkaufen. Ich habe selbst Bodys bedruckt und mit einer Falz- und Stanzmaschine einen handgekurbelten Adventskalender angefertigt“, blickt die Herzbergerin zurück. Das schlug ein. Den Schnuckidu-Adventskalender verkaufte sie 300 Mal. Das war der Anfang. Schnuckidu stieg bei Facebook im Juni 2014 ein. 

Heute verfügt die Seite über nahezu 15.000 Kontakte in ganz Deutschland. Kaum ist ein schöner Stoff gepostet, geht es für die Herzbergerin in die Vollen.  Denn dann laufen über ihren leicht bedienbaren Onlineshop  Bestellungen auf. Donnerstags steht sie der Herzberger Kundschaft von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Aus schöner Bastelei ist eine Firma geworden. Der Parfümkette, bei der Mandy Berger als Filialleiterin tätig war, hat sie den Rücken gekehrt.

 

 Leben und arbeiten, wie ich es mir wünsche

 

„Ich lebe mit meiner Familie in Herzberg, wo ich aufgewachsen bin und jeden Stein kenne. Hier habe ich mein Abi gemacht und viele Freunde leben vor Ort. Die Familie unterstützt mich, ich  engagiere mich für den Tierschutz. Es ist toll, dass ich hier so leben und arbeiten kann, so wie ich es mir wünsche“, schenkt sie ihrer Heimatstadt ein dickes, von Herzen kommendes Lob.

Stephanie Kammer 


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Zeit für einen Führungswechsel

Stadtverordneter Marco Hammer übt offene Kritik am Rathaus

Marco Hammer gehört zu den aktiven Machern der Stadt. Stadtverordnetenversammlung, Gewerbeverein, Verkehrswacht, Schule – dort, wo Ideen und Engagement Ehrenamtlicher gefragt sind, legt sich der Familienvater ins Zeug. Auch von seiner Geschäftstätigkeit, Marco’s Zweiradshop ist das Fahrrad-Mekka im Elbe-Elster-Zweistromland, lässt er sich nicht bremsen. Er packt mit an beim Pfingstrock und ist einer der Köpfe des alljährlichen Teichfahrens und Fette-Reifen-Rennens in Grochwitz.

"Eine Zusammenarbeit, die das Vorankommen von Herzberg

im Blick hat, gibt es im Stadtparlament nicht."


Marco Hammer und Tochter Sophie beim Schlittschuhlaufen auf den Grochwitzer Teichen.

Herr Hammer, geht Ihnen die Puste aus bei diesem Programm?

 

Ich bin mit Leib und Seele Herzberger. Ich lebe und arbeite hier, da halte ich es für selbstverständlich, dass ich mit anpacke und Verantwortung übernehme. Problematisch ist nicht die Masse an Aufgaben. Schwierig wird es erst dann, wenn man ausgebremst wird, wenn Wege verstellt werden und das Miteinander nicht funktioniert.

 

Woran denken Sie dabei konkret?

 

Im kommenden Jahr feiern wir zehn Jahre Teichfahren in Grochwitz. Anfangs gab es Unterstützung von der Stadt Herzberg, die Verwaltung trat als Beschleuniger auf. Inzwischen ist kaum noch Entlastung zu spüren und das, obwohl das Teichfahren mit bis zu 1000 Besuchern und 100 Radrennen-Teilnehmern enorm gewachsen ist. Das Orga-Team stemmt die Vor- und Nachbereitung komplett selbst. Genehmigungen einholen, Preise einwerben, mähen, säubern, aufbauen – alles wird von Freiwilligen erledigt. Die Unterstützung aus dem Rathaus beschränkt sich auf die kostenfreie Erteilung einer Plakatierungsgenehmigung. Auf flotte Genehmigungsverfahren und Anerkennung für den Einsatz der vielen jungen Leute warten wir vergebens.

 

 

Kommt von anderen Seiten Unterstützung?

 

 

Ja und das freut uns. Benni Hamann hat durch ein Förderprogramm des Landkreises, Mittel für Pokale, Preise und Aufwendungen akquiriert. Firma HEINZSOFT sponsert Urkunden und Medaillen, Mirko Haufe übernahm die Kosten für die Versicherung. Danke dafür. 

 

Als Abgeordneter sitzen Sie in der ersten Reihe der Stadtpolitik. Können hier nicht die Weichen für mehr Unterstützung von Ehrenamtlichen gestellt werden?

 

Wenn es so einfach wäre. Um das Redeklima in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ausschüssen ist es nicht gut bestellt. Der Bürgermeister lässt Transparenz nicht zu. Wir erhalten gefilterte Informationshäppchen, wichtige Themen landen zu selten und häufig zu spät in den Gremien. Diskussionen werden gebremst, indem der Bürgermeister auf Formfehler und nicht nachvollziehbare Verwaltungsvorschriften verweist. Zielführende Ideen erarbeiten wir kaum noch. Eine Zusammenarbeit, die das Vorankommen von Herzberg im Blick hat, gibt es im Stadtparlament nicht.

Es wird Zeit für einen Führungswechsel.

 

Mit Marco Hammer sprach Stephanie Kammer 


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Ulf Lehmann tritt zur Bürgermeisterwahl an

Herzberg 2020

Ulf Lehmann ist Vater von drei Kindern und seit vielen Jahren Stadtverordneter. Er ist Kenner der Stadtgeschichte, schreibt Bücher und zählt zu den ehrenamtlichen Unruhegeistern, die in Herzberg für Kultur, Geselligkeit und Betriebsamkeit sorgen.   

"In Herzberg zu leben ist eine Freude!

Das spüren wir Herzberger dann auch wieder."

HERZBERG. Wenn ich unter unserem Nussbaum liege und meine Gedanken um Herzberg in naher Zukunft kreisen lasse, dann sieht es 2020 so hier aus: Die Rathaustüren stehen den Herzbergern offen. In einem Bürgerbüro werden Ideen, Sorgen, Anregungen, Kritiken auf- und vor allem ernst genommen.

Briefe und E-Mails werden innerhalb von drei Tagen beantwortet. Ämter mit Besucherverkehr bieten kundenfreundliche Sprechzeiten an. Gleiches gilt für die Stadtbibliothek. 

Jede Woche wird ein Herzberger auf der nun modernen, schicken Internet­seite der Stadt vorgestellt, Verdienste und gute Ideen in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. 

Zwei Mal im Jahr wird bei einer öffentlichen Veranstaltung erläutert, welche Projekte von der Verwaltung aktuell bearbeitet werden. Was läuft gut? Was muss verändert werden? 

Das ist echter Bürger-Dialog. Kein Mauern. Die Stadtverordnetenversammlung bekommt mehr Verantwortung und mehr Arbeit ans Herz gelegt. Viele Köpfe bringen viele Ideen hervor und dann wird abgestimmt. 

Mit dem Landkreis wird wieder geredet und ein anständiger Umgang gepflegt, um gemeinsame Interessen zu verfolgen.

Statt wirkungslose Wortattacken gegen das Land zu formulieren, wird mit Potsdam die Friedenspfeife geraucht, denn nur so profitiert Herzberg von Landesprogrammen, lebenswichtigen Informationsflüssen und von einem sachlichen Redeklima.

In Herzberg zu leben ist eine Freude! Das spüren wir Herzberger dann auch wieder. Geben Sie mir die Chance, diesen Traum für unsere Stadt wahr werden zu lassen. 

Ihr Ulf Lehmann


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Neues Kino-Café und Kulturhaus kommt

Bauanträge laufen – Ideen für umfassende Nutzung gefragt

Verkehrsgünstig gelegen: Dort, wo Schliebener und Leipziger Straße aufeinander treffen, ist der Standort des geplanten neuen  Kino-Cafés und Kulturhauses. 


HERZBERG. Es könnte die schönste Nachricht des Jahres werden. Herzberg bekommt ein Kino. Action, Romantik, Hollywood und bester deutscher Filmhumor können schon bald wieder Teil des Herzberger Nachtlebens sein. Ein neues Kultur-Mekka soll seine Türen den geselligen Herzbergern öffnen. 

Standort wird der jahrzehntelang ungenutzte Saal des Gasthofes „Siegeskranz“ sein, dort, wo die Schliebener und die Leipziger Straße zusammentreffen. 

Kultur mit Erlebniswert 

Über den aktuellen Stand der Bau­tätigkeit informiert Bauherr Timo Gleinig gern: „Die Bauanträge sind an entsprechender Stelle gestellt. Das Nutzungskonzept nimmt Form an. Kultur mit Erlebniswert heißt das Angebot, das wir für Herzberg schnüren wollen“, weckt der Geschäftsmann reichlich Neugier. Denkbar sei 

es, den Gastronomie- und Eventbetrieb, ähnlich wie es in der Torgauer Kulturbastion der Fall ist, einem Verein zu übertragen.

„Kino, Konzerte, Projekte, Theater – viele tolle Ideen lassen sich hier verwirklichen. Die großzügigen Räumlichkeiten bieten viel Spielraum.

Kino, Konzerte, Theater 

Mit einer modernen und schicken Ausstattung ver­leihen wir so Herzbergs Kultur bunte Schmetterlingsflügel“, freut sich Timo Gleinig bereits in der Planungsphase an dem Projekt, das ihm eine echte Herzensangelegenheit ist.

Im Sommer soll ein Verein zum Betrieb des „Siegeskranzes“ gegründet werden. Alle Herzberger und mit Herzberg verbundenen Menschen sind herzlich eingeladen, mitzudenken und sich einzubringen.

Weitere Informationen und Termine werden demnächst veröffentlicht. (stk) 


Eine schicke Innenraumgestaltung, damit sich Herzberger und Gäste rundum wohl fühlen.  

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HerzbergHeute wird erwachsen

Wenn das liebe Kind flügge wird...

Als ich Anfang des Jahres 2012 im Herzberger Bildungsausschuss vorschlug, einen Veranstaltungsnewsletter über die Internetseite der Stadt Herzberg ins Leben zu rufen, referierte der damalige und noch amtierende Bürgermeister darüber, was Herzberg alles nicht kann. Ein „Nein“ also zu einem kleinen Schritt in Richtung zeitgemäßes Herzberg. Ich spürte, hier tickt Herzberg im Takt der Vergangenheit. Mein Herzberg im Heute war doch anders: innovativ, lebensfroh und bunt.

Die Idee für HerzbergHeute entstand auf dem Weg nach Hause. Noch am gleichen Abend sicherte ich mir die Domain www.HerzbergHeute.de und begann neben Familie, Beruf und Ehrenamt Stück für Stück unserer Stadt im Internet ein neues Gesicht zu geben. Ein Veranstaltungskalender samt wöchentlichem Newsletter entstand.
Herzberger Gewerbetreibende und Vereine konnten gewonnen werden, sich auf der Internetseite zu präsentieren. Der Erlös wurden Jahr für Jahr an Herzberger Kulturprojekte ausgeschüttet, eine stattliche vierstellige Summe. Die Verbindung mit Facebook brachte den direkten Kanal zu 1.300 Internetnutzern in nah und fern.

HerzbergHeute ist im Jahr 2017 dort angekommen, wo es die Grenzen einer Nebentätigkeit überschreiten muss. Denn auch für HerzbergHeute gilt: Um den, der stur an Bestehendem festhält, macht die Zukunft einen Bogen. Deshalb wird die Internetplattform HerzbergHeute künftig auch mit einem gleichnamigen Stadt- und Kundenmagazin gedruckt erscheinen und somit eine wesentlich höhere Reichweite erzielen. Es wird ein echtes Magazin werden, in dem sich die Herzberger so zeigen, wie sie sind: innovativ, lebensfroh und bunt!

HerzbergHeute wird erwachsen. Höchste Zeit für mehr Aktivitäten rings um HerzbergHeute, im Internet oder auf Papier, gebündelt und professionell betreut. Ich lasse los und lege mein Projekt ab dem Frühjahr in die Hände des Verlags BücherKammer. Ich bedanke mich bei allen, die HerzbergHeute durch geistige oder finanzielle Schützenhilfe unterstützt haben. Es war mir Ehre und Freude zugleich, so viel Wohlwollen und Engagement erfahren zu haben. Bleiben Sie HerzbergHeute treu und freuen Sie sich mit mir auf das neue HerzbergHeute!

Mach es nun gut, liebes Kind. Es hat Spaß gemacht mit Dir. Ich weiß, aus dir wird etwas. Bleib anständig und denke ab und zu mal an mich.

Christian Voigt

Abi-Jahrgang fiebert großem Gig entgegen

Proben laufen auf Hochtouren

HERZBERG. Am Samstag, dem 25. März, sollte man schon ganz früh im Saal des Bürgerzentrums aufkreuzen. Denn ab 18 Uhr geben die zwölften Klassen des Gymnasiums ihr Abschlusskonzert, auf das ganz Herzberg schon gespannt ist. Sitzplätze sind gewöhnlich ratzpatz belegt, wer einen Klappstuhl unterm Arm mit sich führt, beugt vom Stehen verursachte Gelenkschmerzen weise vor. 

In den vergangenen Woche haben Daniela Uhlig und Solveig Weigel intensiv mit den jungen Stimmwundern geprobt. In den Räumen der evangelischen Kirche begannen die historischen Gemäuer rhythmisch zu swingen, als fetzige deutsche Musik und lockere Songs für gute Stimmung sorgten.

Das beste: Alles selbstgemacht! Echt Herzberg. Unbedingt hingehen!   

Stephanie Kammer 

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Hilferuf: Mütter und Kinder stehen im Regen

Mutter-Kind-Sport-Gruppe sucht dringend Begegnungsraum

Herzberg. Annika Hammer ist verzweifelt. Seit Monaten treffen sich zwei Gruppen von jungen Müttern wöchentlich mit ihren Babys, um gemeinsam Sport zu machen. Annika Hammer leitete zwei Gruppen, organisierte Räumlichkeiten und sprach junge Eltern an. Dann folgte eine Mieterhöhung, die von den Müttern nicht mehr bestritten werden konnte.

Dreimonatige Zwischenlösung gesucht 

„Es wäre so schade, wenn jetzt die beiden Gruppen auseinander brechen würden“, gibt die Rettungsassistentin traurig zu bedenken. „Ich bin selbst Mutter und arbeite im Schichtdienst. Mit anderen jungen Eltern und Kindern zu plaudern und an der eigenen Fitness zu arbeiten, ist ein Stück Lebensqualität. Das sollten wir nicht aufgeben“, appelliert die seit 2008 in Herzberg lebende junge Frau. Gesucht wird eine dreimonatige Zwischenlösung, ein Begegnungsraum, der einmal wöchentlich vormittags entweder mittwochs oder donnerstags genutzt werden könnte. Eine moderate Aufwandsentschädigung für die Raumkosten zahlen die jungen Herzberger gern. 

Stephanie Kammer 

 

Nachdenklich blickt Annika Hammer mit ihrem Töchterchen auf das Fortbestehen der von ihr geleiteten Mutter-Kind-Sportgruppen. 

Fitness macht fröhlich - Mütter und Kinder strahlten bis vor wenigen Tagen.

Wie es nun weitergeht, ist ungewiss. 

 

Wer helfen kann, melde sich bitte direkt unter 

redaktion@herzberg-heute.de 

oder unter 03535/248779

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Auf Tuchfühlung mit Luthers Zeit

Schulen vom Reformationsfieber angesteckt

Mit viel Elan geben Lehrer und Schüler an Herzbergs Schulen dem 500. Jubiläumsjahr des Thesenanschlags einen besonderen Anstrich. Projektetage und andere zeitgemäße Unterrichtsformate sind dabei wie geschaffen, jungen Geistern nahe zu bringen, was vor einem halben Jahrtausend die Menschen bewegte.

Die Johannes-Clajus-Schule organisierte kürzlich einen Projekttag zum Thema. Lehrerin Ines Jacobi, die unter anderem das Stadtführerprojekt der Schule initiiert hat, sprach über Luthers Leben und Wirken, brachte authentisches Anschauungsmaterial mit und lud ein, in einer alten gewichtigen Bibel zu blättern und zu lesen.

Ulf Lehmann holte das Reformationsgeschehen nach Hause und erläuterte, wo Luther und dessen Weggefährten in Herzberg Spuren hinterlassen haben. Besonders viel Freunde machte den jungen Leuten ein PC-Spiel zum Thema Religion und Reformation. Nach dem Bildschirmspaß war handwerkliches Geschick gefragt. Ein Schnupperkurs in Kalligraphie, der Kunst des Schönschreibens, rundete diesen abwechslungsreichen Schultag ab. 

In den kommenden Wochen plant das Philipp-Melanchthon-Gymnasium ebenso ein Reformationsprojekt.

Das Fieber greift also weiterhin wohltuend um sich.

Stephanie Kammer    

Frische und Kreativität beim Unterrichten - dieser Ruf eilt der engagierten Lehrerin Ines Jacobi voraus.  

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Ein Hauch von Hollywood in Herzberg

Medienaufmerksamkeit für Elbe-Elster wächst

 Fotos: Stephanie Kammer 

HERZBERG. Das Reformationsjubiläum macht es möglich. Immer mehr Menschen in nah und fern werden aufmerksam auf die geschichtsträchtigen Kostbarkeiten zwischen den Ufern von Elbe und Elster. Ein Filmteam des Ostdeutschen Sparkassen-Verbandes fing gestern schöne Bilde in Herzberg ein. Ulf Lehmann (2.v.l.)  begleitetet das Team und vertrat Lutherpass-Erfinderin Janine Kauk vom Landkreis Elbe-Elster. KFZ-Fachmann Ralf Piro rollte mit einem VW Bulli an, der von Herzbergs Klassiker- und Sportwagenhandel 'Faszinierende Automobile' stammt. Der Bulli lieferte das besondere Etwas zwischen St.-Marien-Kirche und Melanchthon-Büste. Dem Romantik-Bus ist eine große Zukunft vorhergesagt. Ab Frühjahr geht er auf Tour de Luther. Aber das ist noch ein Geheimnis. (stk)       

Zwischen Windhosen, Schauern und herrlichstem Sonnenschein begann die Jagd nach tollen Bildern. Herzberg hat genau das zu bieten. 

Alles im Kasten, schöne Bilder und sonnige Aussichten für Herzberg. 

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Das Band zwischen Herzberg und Luther

HERZBERG. Eine Radioreportage über unsere kleine Stadt

Fotos: Christian Voigt / Gemeindehof und -garten Herzberg, Magisterstraße 2

 "... Eine Reise nach Herzberg in den Elbe-Elster-Kreis. Dort kreuzen sich zwei Pilgerwege - der Lutherweg und der sächsische Jakobsweg. Die große Geschichte hätte das kleine Städtchen fast dreimal gestreift..." Aber hören Sie selbst:

http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/umgeschichtet/201612/78929.html


Generationswechsel beim Stollenanschnitt

HERZBERG. Meister der Backkunst bereiten zusammen den diesjährigen Stollenanschnitt vor.

Fotos: Nicole Thinius

Heute besuchte (Alt-)Bäckermeister Klaus die Backstube des Herzberger "Plätzchens", um seine langjährigen Erfahrungen mit vollem Herzblut an Jungbäcker Christian Graf weiterzugeben. Alt- und Jungmeister backten zusammen den diesjährigen Riesenstollen für den Herzberger Weihnachtsmarkt nach der bewährten Rezeptur des Café Plätzchen. Seit ca. 40 Jahren lag die Herstellung des Riesenstollens in den Händen der Bäckerei Klaus, in diesem Jahr ist nun Generationswechsel.
Der Stollenanschnitt erfolgt am Samstag, den 03. Dezember 2016 um 14.00 Uhr am Hauptportal des Herzberger Rathauses. Der Stollenanschnitt wird mit heißem, frisch gerösteten und wohlig duftenden Kaffee der Kleinen Kaffeerösterei aus Herzberg begleitet.


25 Millionen für Herzberg

HERZBERG. Neues Theaterstück der ScHERZBERGer / Premiere bereits ausverkauft

Foto: Bücherkammer

Nach Buchstabensuppe und Blattsalat geht es auf Herzbergs Theaterbrettern ans Eingemachte. Die Mischung könnte dramatischer nicht sein: Geld, Machtgier, verschmähte Liebe - alles in Herzberg mit verheißungsvollen Aussichten auf eine gemütliche, weltumspannende Diktatur.
Wer glaubt, all das passt nicht hinein ins beschauliche Herzberg, der irrt gewaltig. Denn den amüsanten Gegenbeweis treten das dramaturgische Gespann um den Naundorfer Autor Steffen Modrach und Stephanie Kammer mit „25 Millionen für Herzberg“ nun an. In Herzberg eröffnet das erste privat geführte Gefängnis Deutschlands. Dazu Menschen- und Drogenhandel. Herzberg wird Hauptstadt, die Ära des Stillhaltens wird ausgerufen. Mit ausgeprägtem Gespür für die Grenze des guten Geschmacks befördert die Komödie Herzberg in den Ring der Weltpolitik. Die Theater-Crew, die sich seit Neuestem Die ScHERZBERGer schipft, boxt sich durch. Und landet am Ende mit blauem Auge wieder im heilen Herzberg. 

„Karten gibt es ab sofort“, informiert Stephanie Kammer mit schelmischer Vorfreude. Die wohlbekannte Besatzung, Christian Poser, Reinhard Straach und Ines Medenwald, wird in diesem Jahr durch zwei Neuentdeckungen verstärkt. Die bereits ausverkaufte Premiere findet am Freitag, dem 2. Dezember um 19 Uhr in der BücherKammer statt. Restkarten für den 3. Dezember sind noch vorhanden. Aber keine Sorge: Am 30. Dezember und auch im Januar 2017 wird es weitere Aufführungen von "25 Millionen für Herzberg" geben.

Herbstmorgen

Fotos vom 24.11.2016 / 06:05 Uhr

Fotos: Christian Voigt

Es weihnachtet

Fotos vom 21.11.2016 / 17:54 Uhr

Fotos: Christian Voigt