Schnuckidu kennt bald jeder

Ein kleines, feines Wirtschaftswunder in Herzberg

Schnuckidu verfügt derzeit über fast 15.000 Kontakte auf der hauseigenen Facebookseite 

Stoffdealerin Mandy Berger hat in Herzberg „Schnuckidu“ gegründet und bietet erfolgreich hübsche Stoffe in ihrem Online-Shop an. (Foto: stk) 

HERZBERG. Diese Frau hat Power. 29 Jahre jung, Mutter, extrem kreativ und ausgestattet mit einem siebten Sinn für alles, was mit Geschmack und Stil zu tun hat. 

Was Mandy Berger in die Hände nimmt, wird, wenn es fertig ist, schlicht und einfach schön. Schöne Farben, schöne Stoffe, schöne Unikate mit originellen Ideen. „Stoffe statt Blumen“ – mit Schönheit andere beschenken, das ist ihr Motto. Wie hat das alles 2014 angefangen? 

Mandy Berger war ganz frisch Mama geworden.

 

Stoffe statt Blumen 

 

Das Baby war da, unkompliziert und lieb. Eine schöne Zeit: „Mir gingen viele Ideen durch den Kopf und ich fing an, Unikate bei Dawanda zu verkaufen. Ich habe selbst Bodys bedruckt und mit einer Falz- und Stanzmaschine einen handgekurbelten Adventskalender angefertigt“, blickt die Herzbergerin zurück. Das schlug ein. Den Schnuckidu-Adventskalender verkaufte sie 300 Mal. Das war der Anfang. Schnuckidu stieg bei Facebook im Juni 2014 ein. 

Heute verfügt die Seite über nahezu 15.000 Kontakte in ganz Deutschland. Kaum ist ein schöner Stoff gepostet, geht es für die Herzbergerin in die Vollen.  Denn dann laufen über ihren leicht bedienbaren Onlineshop  Bestellungen auf. Donnerstags steht sie der Herzberger Kundschaft von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Aus schöner Bastelei ist eine Firma geworden. Der Parfümkette, bei der Mandy Berger als Filialleiterin tätig war, hat sie den Rücken gekehrt.

 

 Leben und arbeiten, wie ich es mir wünsche

 

„Ich lebe mit meiner Familie in Herzberg, wo ich aufgewachsen bin und jeden Stein kenne. Hier habe ich mein Abi gemacht und viele Freunde leben vor Ort. Die Familie unterstützt mich, ich  engagiere mich für den Tierschutz. Es ist toll, dass ich hier so leben und arbeiten kann, so wie ich es mir wünsche“, schenkt sie ihrer Heimatstadt ein dickes, von Herzen kommendes Lob.

Stephanie Kammer 


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